Im Jahre 68.n.Chr. wurde Ägypten von Markus, einer der Jünger Jesu und Verfasser eines der Evangelien, missioniert. Die Menschen waren damals zu sehr mit der „heidnischen" Musik der Pharaonen vertraut, um sie aufzugeben. Da auch bekannt war, dass für die Pharaonen die Preisung der Götter sehr wichtig war, wurde die eingeprägte Kultur zur Verherrlichung übernommen.

 

Hymnen sind also erhalten geblieben, jedoch wurden diese mit christlichem Text versehen. Hierzu zählt die Hymne „Golghotha", die damals auf Königsbegräbnissen gesungen wurde. Andere Hymnen tragen den Namen antiker ägyptischer Städten. Nach der Stadt Atrip ist die Hymne „Ke eperto" genannt, welches die fortwährende Psalmhymne zum Evangelium in der Karwoche ist. Es gibt wiederum die Psalmhymne „Singary", die den Namen einer ägyptischen Stadt im Norden des Deltas zur Zeit Ramses II trägt.

 

Die Geschichte besagt, dass die Kirchenväter, wie z.B. der heilige Didemos, der Blinde, oder der heilige Athanasius, der für das Glaubensbekenntnis im Konzil von Nicäa kämpfte, Hymnen komponiert haben. Hierbei beinhalten diese Hymne die bestimmten pharaonisch musikalischen Formen.