Während des Gottesdienstes benutzt die Kirche die Rhythmusinstrumente Zimbeln und Triangel, um das Volk zu begleiten sowie zur Führung einer gemeinsamen Harmonie.

 

Außerhalb der Liturgie sind alle Instrumente gemäß Davidspsalmen „Wacht auf, Harfe und Zither Ich will das Morgen wecken " (Psalm 108:2) oder der Preispsalm 151 ',[ ]Lobt ihn mit Pauken und Reigen [etc.]" zur Gottespreisung willkommen.

 

Somit waren Orchesterbildungen unumstritten, hatten aber mit Schwierigkeiten, die mündlich überlieferte Musik auf Instrumenten zu spielen, zu kämpfen. Einen musikalischen „Durchbruch" erlebten die koptischen „Musikmacher" 1927 Mit Hilfe des britischen Musikers Ernst Newlandsmith wurden alle Hymnen innerhalb von neun Jahren in Noten verfasst und der Orchesterbildung stand nun nichts mehr im Wege.

 

Ein berühmtes Orchester ist das „David Ensemble", das von internationalen Zeitungen gelobt wurde, Einladungen zu internationalen Festtage entgegenkam und viele Schallplatten veröffentlichte.

 

So ist die Koptische Musik als einer der ältesten Schätze des Christentums anzusehen Die koptisch/ pharaonische Musik exisitiert schon seit über 4000 Jahren durch bloße mündliche Überlieferungen. Heute werden Kantoren z.B.  im Higher Institute of Coptic Studies in sechs Jahren ausgebildet.

 

- Wie ein Pianist mit seinem Instrument seine zahlreichen Stücke spielen lernt, so kann der Mensch mit seiner Stimme genauso viele Stücke lernen

 

- Wie weit kann wohl der Mensch die Musik im Herzen bewahren?

 

Koptische Hymnen sind nicht leicht zu lernen, aber auch nicht allzu schwer.

 

 

Alles, was benötigt wird, ist ein wachsames Herz zur Lobpreisung. Denn so steht es geschrieben: „Steht auf Söhne des Lichtes, lasst uns den Herrn lobpreisen."